Das Schaf und der Mensch verbinden mehr Gründe als der wirtschaftliche Nutzen. Diesen gibt es kaum mehr. Also müssen es weitere sein. Bei keinem anderen Tier wird das Jungtier zum Symbol einer göttlichen Dimension, zum Lamm Gottes, zum Agnus Dei, zum Sinnbild einer tiefen menschlichen Sehnsucht nach Frieden, dem Dona nobis pacem. Diese Verbindung des Irdischen, Bodenständigen mit einer transzendenten Symbolik gibt bewusst oder unbewusst dem Schaf bis heute einen besonderen Stellenwert in der Beziehung von Tier und Mensch. Beispiele finden sich in Schafställen von Leuk-Stadt Erschmatt. Es ist faszinierend, mit welcher Hingabe, Sorgfalt und erheblichem Aufwand die Schafe gehalten und gepflegt werden. Die Fotos sind nicht nur ein festgehaltener Wunsch, diese Zeit möge noch lange dauern, es ist auch eine Würdigung dieser Arbeit.














